dinsdag 5 februari 2013

De 'geest van het concilie' is de Heilige Geest

Vandaag een zeer lezenswaardig interview met kardinaal Gerhard Müller, de nieuwe Prefect van de Congregatie voor de Geloofsleer, met Die Welt.
De laatste alinea's (maar lees het hele stuk):
Die Welt: Heribert Prantl sagte kürzlich, dass sich hinter der Jungfrauengeburt ein „emanzipatorischer Begriff“ verberge, „der besagt, dass etwas Neues zur Welt kommt, das nicht patriarchaler Macht entspringt.“

Müller: (lacht) Erstaunlich. Es ist allerdings nicht das „Patriarchat“, um das es hier geht. Hier geht es um die Tatsache, dass Gott Mensch wird und ein menschliches Elternpaar das nicht von sich aus verwirklichen könnte. Deshalb hat das Wort Gottes, Jesus Christus, die menschliche Natur aus der Jungfrau Maria angenommen – ohne menschlichen Vater. Hier geht es nicht um einen Geschlechterkampf, bei dem der liebe Gott Partei ergreift.

Die Welt: Josef war nicht der leibliche Vater?

Müller: Nein. Wer das nicht akzeptiert, stellt sich gegen den Glauben, wie er von Lukas und Matthäus bezeugt und von der Kirche immer so ausgelegt worden ist. Die Geburt Christi aus der Jungfrau Maria ist aber auch früher geleugnet worden, weil ja nicht sein kann, dass aus einer Frau allein ein Kind entsteht. Aber hier geht es eben um das Wirken Gottes. Gott wollte aus der Jungfrau Maria geboren werden.

Die Welt: Ist Jesus auch lebendig von den Toten auferstanden?

Müller: Er ist auferstanden und mit seiner verklärten Leiblichkeit in die Herrlichkeit Gottes eingegangen. Von dort wird er wieder kommen in sichtbarer Leiblichkeit.

Die Welt: Das Grab war leer?

Müller: Das leere Grab gehört wesentlich zum Ostergeschehen. Mit der Auferstehung Christi vollzog sich eine echte Neuschöpfung. Sie ist der Anfang der neuen Welt, des neuen Himmels und der neuen Erde.

Die Welt: Francis Kardinal George sagt in Chicago, dass er wohl im Bett sterben werde, sein Nachfolger vielleicht im Gefängnis und dessen Nachfolger drohe eine Ermordung. Teilen Sie diese Skepsis?

Müller: Gezielte Diskreditierungs-Kampagnen gegen die katholische Kirche in Nordamerika und auch bei uns in Europa haben erreicht, dass Geistliche in manchen Bereichen schon jetzt ganz öffentlich angepöbelt werden. Die daraus entstandene Stimmung sieht man in vielen Blogs. Auch im Fernsehen werden Attacken gegen die katholische Kirche geritten, deren Rüstzeug zurückgeht auf den Kampf der totalitären Ideologien gegen das Christentum. Hier wächst eine künstlich erzeugte Wut, die gelegentlich schon heute an eine Pogromstimmung erinnert.

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